Mazedonien

Der Ohrid-See: von sprudelnden Quellen, Pfauenaugen und einer süßen Klosterkapelle

Mazedonien Achtung Pfau Beitragsbild

Mazedonien hatten wir lange auf dem Plan. Leider haben wir uns später allerdings spontan gegen eine Fahrt durch Mazedonien entschieden. Stattdessen haben wir während unserer Aufenthaltes am Ohrid-See einen Abstecher von Albanien aus gemacht: zu Fuß. Von unserem Campingplatz aus waren es nur ca. 1,5 Kilometer bis an die mazedonische Grenze. Nur wenige Kilometer hinter der Grenze liegt das Kloster Sveti Naum welches wir uns anschauen wollten. Es handelt sich um ein wirklich schön am See gelegenes Kloster mit wunderbarem See-Blick und einer goldigen Kapelle mitten im Kloster, die sehr schön verziert ist. Das Kloster ist zudem für die Pfauen bekannt, die auf dem Gelände frei umher laufen und Räder schlagen. Schon von weitem kann man die Pfauen rufen hören. Wobei man sich den Hinweisschildern zufolge in Acht nehmen sollte, um nicht von ihnen angegriffen zu werden. Viele Touristen bedrängen die Tiere regelrecht, daher scheinen die Schilder nicht ganz umsonst angebracht worden zu sein…

 

Das Highlight: die sprudelnden Quellen

Als weiteres Highlight gelten die sprudelnden Quellen des Ohrid-Sees. Gleich unterhalb des Klosters kann man in einem der unzähligen Boote für kleines Geld mitfahren. Vom höher gelegenen Prespa-See (südöstlich dem Ohrid-See) fließt das Wasser in den Ohrid-See. Dabei gibt es oberirdische Zuflüsse aber auch Sickerquellen, d.h. das Wasser vom Prespa-See sickert in den Boden und wird am Ohrid-See in den sprudelnden Quellen nach ca. 1 Tag wieder aus dem Boden gedrückt. Das Wasser ist glasklar und man kann das Natur-Schauspiel bewundern. Es gibt mehrere Stellen im Zufluss-Bereich an denen man sich die Quellen anschauen kann. Eine Quelle liegt dabei inmitten einer kleinen Kapelle, in Form eines Kreuzes im Boden ausgebaut. (Sveta Bogorodica).

 

 

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