Griechenland

Die (nicht immer) schwebenden Klöster von Meteora

Griechenland Meteora_Beitragsbild

Die berühmten schwebenden Klöster in Griechenland werden unter dem Begriff Meteora zusammengefasst. Das Wetter ist gut mit Aussicht auf leichten Regen die kommenden Tage, so denken wir uns das wäre das perfekte Wetter um die Klöster auch wirklich schweben zu sehen. Sieht man die einzelnen Klöster bei gutem Wetter auf dem Felsen thronen, so sieht man sie bei Neben quasi in der Luft schweben.

Zwar befanden wir uns in der Nebensaison, doch der Campingplatz war gerammelt voll (wir waren froh überhaupt noch einen Platz zu finden) und auf den wenigen Straßen vor den Klöstern fahren Bus an Bus die Touristen auf und ab.

 

Wir erkunden die Klöster mit einem Motorroller.  Sie sind wirklich teilweise spektakulär auf die einzelnen Felsen gebaut. Viele von ihnen wurden als Einsiedeleien gegründet und haben sich später zu Klöstern vergrößert. Es gibt mehrere Klöster für Mönche und zwei für Nonnen. Wir besichtigen nur eines der Nonnen-Klöster da uns doch zu viele Touristen in den Klöstern rumgeistern. Heutzutage kann man über jede Menge Treppen auf und ab (bzw. zuerst ab und dann wieder hinauf) in die Klöster kommen. Früher wurden die Mönche (oder Nonnen) über einen Seilzug ins Kloster gezogen. Sie haben sich unten in ein Netz gesetzt und oben hat sie jemand hochgezogen. Heute gibt es Lastenseilbahnen für Bewohner und deren Bedarfsgüter direkt über die Schlucht ins Kloster.

Die (nicht immer) schwebenden Klöster von Meteora

 

Unser Tipp

Nicht nur die Klöster sind schön anzusehen sondern auch die Umgebung. Anstatt mit dem Auto hoch zu fahren kann man die Klöster auch zu Fuß oder einfach einen Spaziergang durch die Felsen unternehmen. Wir haben auf einem Spaziergang durch die Landschaft jede Menge Schildkröten gesehen und die in/auf Stein gebauten Klöster erkundet. Außerdem kann man das alte Mönchsgefängnis anschauen. Das Gefängnis war für Mönche gebaut, die sich nicht an die z.T. sehr strengen Klosterregeln gehalten haben. Es wurden Holzetagen waghalsig in den Stein gebaut, die die Mönche bei Brot und Wasser beherbergten.  Allerdings muss man sagen: die Aussicht war gar nicht mal so schlecht!

 

 

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