Armenien

Armenien I: Roadtrip durch den Nord-Westen

Armenien Beitragsbild Nord-Westen

Lori Fortress // Entlang des Grenzsees zur Türkei // Kathedrale Etchmiadsin // Kloster Chor Virap

Wir hatten leider nur 11 Tage zur Erkundigung Armeniens zur Verfügung. Diese nutzen wir um uns die Haupt-Sehenswürdigkeiten des Landes anzuschauen. Hier findest du mehr zu unserer Route und den Highlights im Nord-Westen von Armenien

 

Lori Fortress

Nach der Einreise haben wir unser Nachtlager an einer Burgruine nahe Stepanavan aufgeschlagen (Koordinaten 41.004216, 44.429224). Erst am nächsten Morgen, nach langer Reparatur von Balu und einem netten Austausch mit der „Mitarbeiterin“ der Ruine haben wir festgestellt, dass wir eigentlich an einem spannenden Ort gelandet sind. Leider hat uns die Zeit gefehlt diesen noch ausgiebig zu erkunden. Die Ruine Lori „Fortress“ liegt mitten zwischen zwei Canyons. Auch wenn von der Burg selber kaum noch etwas übrig ist, gibt es noch eine relativ intakte Kirche und den tollen Ausblick in die Canyons.

 

Entlang des großen Grenzsees zur Türkei

Von Stepanavan aus sind wir in Richtung Gjumri gefahren. Dort haben wir uns die beeindruckend große Statue „Mother Armenia“ von Nahem angeschaut (davon gibt es in Armenien mehrere). Sie steht direkt neben dem Black Fortress, das wir leider nicht besichtigen konnten.

Weitergefahren sind wir entlang des großen Grenzsees zur Türkei, an dessen gegenüberliegenden Ufer man das türkische Festland sehen kann. Bis zum See scheint man nicht zu kommen, da sich offenbar noch vor dem See ein Grenzzaun mit Wachposten befindet. Übernachtet haben wir vor einer kleinen Karavanserei (Koordinaten 40.553495, 43.695253).

Die Landschaft ist geprägt von Hügeln und Feldern. Die türkische Grenze ist nah und den biblischen Berg Ararat kann man schon von Weitem sehen. Gerne würden wir die Ruinen von Ani besichtigen, einst Hauptstadt Armeniens und kulturelle Hochburg. Leider liegt diese Stadt auf türkischer Seite (was für eine Ironie…). Da die Armenier und die Türken kein sehr gutes Verhältnis haben, kommt man nur mit Sondergenehmigung von armenischer Seit nach Ani.

Armenien: Übernachtungsplatz Karavanserei
Armenien: Übernachtungsplatz Karavanserei
Armenien: Karavanserei
Armenien: Karavanserei

 

Heilige Kathedrale Etschmiadsin

Immer weiter nähern wir uns Jerewan. Zunächst möchten wir uns die berühmte Kathedrale von Etschmiadsin ansehen. Sie ist UNESCO Weltkulturerbe und wird als der ältere christliche Ort Armeniens verehrt. Die dazugehörige Geschichte von Jesus, Gregor dem Erleuchter, dem goldenen Hammer und den anderen Lichtspielen ist auch sehr unterhaltsam, sprengt allerdings den Rahmen unseres Blogs – einfach mal googeln.

Als wir den Parkplatz erreichen stellen wir fest, dass dies tatsächlich ein echter Pilgerort ist. So viele Besucher haben wir sonst nirgends getroffen. Wir besichtigen die Kathedrale, in der die Gläubigen Schlange stehen um ein Buch zu küssen. Ziemlich unhygienisch finden wir, aber uns fehlt da wohl das richtige Maß an Religiosität um das nachvollziehen zu können. Wir spazieren noch etwas herum aber auf dem restaurierten Gelände will die geschichtsträchtige Stimmung nicht so recht auf uns überspringen, der Funke bleibt aus.

Armenien: Etschmiadsin
Armenien: Etschmiadsin

 

Genialer Ausblick bei Chor Virap

Nachdem wir Etschmiadsin hinter uns gelassen haben fahren wir vorbei an Jerewan in Richtung Chor Virap. Da wir nur 11 Tage zur Verfügung haben möchten wir die Zeit in erster Linie für die Highlights nutzen, bevor wir Jerewan besichtigen. Chor Virap ist ein Kloster, das aufgrund seiner Lage auf einem Felsen vor dem Panorama des großen und kleinen Ararat bekannt ist. Zunächst sind wir jedoch auf der Suche nach dem besten Platz für die Nacht. Hinter dem Kloster, dem Feldweg folgend, führt uns der Weg noch hinter einen großen Felsen, der ausreichend Sichtschutz vor den vielen Besuchern des Klosters bietet. Hier haben wir auch den besten Blick auf den großen und kleinen Ararat, hinter denen die Sonne untergeht. Die Nacht ganz nah der türkischen Grenze bleibt ruhig und am nächsten Morgen besichtigen wir das Kloster. Tatsächlich bietet sich vom dahinter liegenden Felsen ein prächtiges Panorama. Noch besser ist der Blick von der Straße einige Meter vor dem Kloster.

Armenien: Chor Virap
Armenien: Chor Virap
Armenien: Stehplatz bei Chor Virap
Armenien: Stehplatz bei Chor Virap
Armenien: Ausblick bei Chor Virap
Armenien: Ausblick bei Chor Virap
Armenien: Stehplatz bei Chor Virap
Armenien: Stehplatz bei Chor Virap
Armenien: Ausblick bei Chor Virap
Armenien: Ausblick bei Chor Virap
Armenien Roadtrip
Armenien Roadtrip

 

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