Die Cook Inseln: ein Paradies auf Erden

Rarotonga // Aktivitäten auf Rarotonga // Aitutaki // Traumhochzeit One Foot Island // Crab Race // Bilder

 

 

Die Cook Inseln sind ein traumhaftes Urlaubs- und Hochzeitsziel. Hier findet man die schönsten Strände der Welt und ein wahres Paradies. Die Inseln sind nicht vom Tourismus übervölkert sondern bieten eine Vielzahl von kleinen Hotels. Große Hotelbunker? Fehlanzeige! Dafür gibt es leere Strände und jede Menge Erholung in angenehmem Klima. Quasi das Bora Bora vor der Touriflut.

Neben der Hautptinsel Rarotonga gibt es eine Reihe an kleinen Inseln und Inselgruppen. Die bekannteste davon ist Aiutaki. Ihr sagt man die schönsten Strände der Welt nach. Und das können wir nur bestätigen!

 

Rarotonga

Man kann Rarotonga sowohl von den USA, als auch von neuseeländischer Seite anfliegen. Fliegt man von neuseeländischer Seite heran, quert man auch die Datumsgrenze und gewinnt bzw. verliert gleich einen ganzen Tag.

Die Insel ist fruchtig grün und bergig. Wirklich bevölkert ist sie nur am äußeren Rand. Eine Straße führt einmal außen um die Insel herum. Eine kleinere Straße nicht ganz durchgängig parallel zur äußeren Kreisstraße wird fast ausschließlich von Einheimischen genutzt. Ihr Zustand ist nicht so gut und hier grenzen die bewirtschafteten Flächen der Insel an.

Wetter: Das Klima ist tropisch feucht und die Jahreszeiten sind nur wenig ausgeprägt. Ganzjährig kann man mit Temperaturen um die 25° rechnen. Januar bis April sind die eher regenreichen Monate. Hier besteht auch stets die Gefahr von Zyklonen.

Preise: Die Cook Inseln sind ein teures Pflaster denn so gut wie alles muss eingeflogen werden – häufig sind Lebensmittel mit mehr als einem Flugzeug unterwegs um die Inseln zu erreichen. Das hat, neben einer eingeschränkten Auswahl, seinen Preis! Da überlegt man es sich zweimal, ob man sich einen Apfel leistet oder lieber nicht.

Verkehrsmittel: Es gibt Autovermietungen auf der Insel, jedoch lohnt es sich wirklich nicht eines zu mieten. Sehr zuverlässig sind die Busse. Es gibt zwei Linien: „Clockwise“ und „Counter-Clockwise“. Wie der Name verrät fährt einer mit und einer gegen den Uhrzeigersinn. Sie fahren in regelmäßigen Abständen und kosten wenig Geld. Man kann sich für ca. 40 NZD aber auch einen Scooter mieten (Langzeitmiete günstiger). Das bringt mehr Spaß und mehr Flexibilität. Um einen Scooter zu mieten ist allerdings eine entsprechende Fahrerlaubnis nötig, diese wird von den Verleihfirmen auch eingefordert. Man erhält sie in der Polizeistation von Avarua, der Hauptstadt der Insel. Dort muss man eine kurze Fahrprüfung abgelegen. Der deutsche Führerschein mit der Bilder-Kennzeichnung bietet den Vorteil, dass darauf ein Scooter abgebildet ist. Hat man in Deutschland die Berechtigung erlangt Maschinen mit 125ccm zu fahren, gilt das auch auf den Cook Inseln und es ist keine zusätzliche Erlaubnis erforderlich. Um die Insel einmal zu umrunden benötigt man mit dem Scooter ca. 1,5 Stunden.

Cook Inseln: Riesenmuschel in der Lagune von Aitutaki

 

Aktivitäten

Rarotonga ist mit einer Länge von 11 km und einer Breite von 7 km sehr sehr sehr klein. Man mag es kaum glauben, aber dennoch wird einem nicht langweilig!

Hier ein paar Ideen, was man alles unternehmen kann, wenn man nicht ausschließlich den Strand und das Riff genießen möchte:

Tauchen – Vom Hafen aus kann man mit verschiedenen Tauchanbietern auf’s Meer fahren und verschiedene Tauchspots besuchen. Allerdings können die Boote nur über den nördlichen Riffausgang auf’s Meer fahren, daher fahren die Anbieter häufig auch nur die nördlichen Tauchspots an. Die haben allerdings in punkto Schönheit nicht so viel zu bieten. Daher sollte man sich beim Tauchanbieter erkundigen welche Spots angefahren werden.

Rarotonga Crossing – Der einzige Wanderweg, der die Insel durchquert. Es gibt eine ganze Reihe an Wanderwegen, die auch gut ausgeschildert sind und gut präpariert (Seile, Stufen, etc.). Der Rarotonga Crossing ist sehr gut selbstständig begehbar, auch wenn es viel Werbung für geführte Touren gibt. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt über einen der höchsten Punkte der Insel „the Needle“.

Whale watching – es gibt am Hafen ein paar Anbieter für Whale watching. Wale halten sich in diesen Gewässern mit ihren Jungtieren auf. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis Buckelwale in freier Wildbahn zu sehen. Der Anbieter den wir gewählt hatten war allerdings sehr teuer. Man hat eine gewisse Zeit Wale „verfolgt“, allerdings auch einen Großteil der Zeit an einem Schnorchelspot verbracht und Essen bekommen.

Cook Inseln: Whale watching

 

Aitutaki

Von Rarotonga aus geht es mit einer kleinen Propellermaschine weiter nach Aitutaki. Allein der Anflug ist atemberaubend. Man kann die gesamte Insel sowie die Riffe sehen.  Da die Insel so klein ist bieten die Hotels kostenfreie Abholung vom Flughafen an. Empfangen wird man mit einer farbenfrohen, duftenden Blumen-Lei.

Häufig kann man auch Scooter oder Fahrräder leihen und auf diesem Wege die Insel erkunden. Empfehlenswert ist die Fahrt ganz in den Süden. Hotels stehen hier keine mehr. Es bietet sich ein Ausblick auf das Riff und die unteren Inseln. Im Süden der Hauptinsel tummeln sich auch interessante Tierchen: Riesenkrabben in Bodenhöhlen. Immer wieder illern sie aus den Höhlen, Erschütterungen erschrecken sie jedoch. Dann verstecken sie sich schnell wieder. Loch an Loch sind unendlich viele davon zu finden.

Um die Insel herum gibt es einen Riff-Gürtel. An den Stränden der Hotels liegen häufig Kanus, die man kostenfrei und unkompliziert nutzen kann. So kann man im Riff-Gürtel umherschippern, Fische beobachten, oder auch Wale! Ja richtig gelesen – Wale. Sogar von der Terasse unseres Bungalows haben wir sie blasen, Fontänen sprühen und im Meer springen gesehen.

Cook Inseln: Luftaufnahme von Aitutaki

 

Super cool ist auch schnorcheln bei Flut. Man sieht super viele bunte Fische. Vor allem die blauen Seesterne und Riesenmuscheln sind ein echter Hingucker! Leider wird das Riff durch Zyklone immer wieder geschädigt. Das hinterlässt Spuren. Der letzte schwerwiegende Zyklon „Pat“ überkam Aitutaki 2010 und richtete verheerende Schäden an.

Nimmt man an der beliebten Lagoon-Cruise quer durch die blaue Lagune bis hin zum „Heaven“ und „One Foot Island“ teil, kommt man an tolle Schnorchel-Spots. Heaven nennen die Einwohner eine Sandbank, welche nur von wenigen Palmen-Zöglingen bevölkert ist. Von hier kann man durch das strahlend blaue Wasser bis zur legänderen One Foot Island waten. Bei einem Besuch auf One Foot Island erhält man auch den heißbegehrten Stempel in den Reisepass. Wenn man heiratet sogar mit dem Vermerk „Just Married“.

 

À propos heiraten:

Traumhochzeit auf Aitutaki / One Foot Island

Mit einer Hochzeit auf Aitutaki kann man sich einen Traum erfüllen. Organisiert werden Hochzeiten auf der kleinen Insel von Annie Bishop. Mit ihrem kleinen Unternehmen Bishopcruises (http://www.bishopscruises.com/) ermöglicht sie ganzjährig Hochzeitspaaren das einmalige Erlebnis einer Lagoon-Cruise zu einer der abgelegenen Inseln und dann vor Ort die romantische Hochzeit. Natürlich barfuß am Strand vor dem schönsten Panorama der Lagune. Ob zu zweit oder in Begleitung von Familie/Freunden, es wird in jedem Fall ein unvergessliches Erlebnis. Auf Wunsch spielt eine kleine 3-köpfige String-Band Ukulele und einen Fotografen kann man natürlich auch buchen!

Gebucht werden Hochzeiten allerdings häufig über Reisebüros, dann bekommt man auch gleich alle nötigen Informationen und Fristen auf einen Blick genannt. Immerhin muss man doch das ein oder andere an Papierkram erledigen.

Die Anerkennung eine cook-ländischen Hochzeit in Deutschland ist so einfach, wie man es bei der sonst so üblichen Bürokratie kaum erwartet. Auf den Cook Inseln erhält man zusammen mit seinen Heiratsunterlagen eine „Apostille“. Mit diesem Dokument geht man auf ein Standesamt seiner Wahl und lässt die Hochzeit im deutschen Register eintragen. Das wars auch schon! Allein wenn man eine Namensänderung möchte muss man noch mal unterschreiben und ein paar Euro hinlegen.

 

Crab Race

Nur durch Zufall haben wir ein besonders spannendes Phänomen entdeckt und gleich festgehalten. Einsiedlerkrebse klettern auf Felsen aber auch Bäume um Futter zu finden. Nachts kommen Sie von den Bäumen wieder runter. Im Zeitraffer sieht das ganze so aus:

 

 

 

 Und hier noch ein paar Bilder:

 Galerie

 

6 Gedanken zu „Die Cook Inseln: ein Paradies auf Erden

  1. Wow what an outstanding Island is there…I think there is no better place to relax and dive an adventure than this place on the earth…Thank you for sharing your memories and experiences… 🙂

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